Donnerstag, 9. Oktober 2014

Kürbissuppe&Süßkartoffelfritten gegen ausflippende Spiegelneuronen

Musik: Ben Howard - Every Kingdom


Es gibt Gerichte, die mich erden, einnorden und innere Ruhe schaffen. Solche, die andere vielleicht oberflächlich comfort food nennen würden. Nun schwirren in der Blogosphäre ja ungefähr hundert und eine Kürbissuppen herum, und zugegeben, ist im Herbst auch nicht sonderlich kreativ. Diese Suppe aber ist eben das einzige, beste, sichere Rezept gegen die innere überschäumende Spiegelneuronensuppe, die in mir gerade jemand kräftig herumgewirbelt hat.



Wenn alle Nervenenden gleichzeitig anstiften zum Lachen, Lärmen, Heulen und mich in verschiedenen Richtungen ziehen, dann hilft es mir, diese Suppe zu kochen. Anderen hilft zum Beispiel Käse.
So ist man erstmal ne Stunde mit Rumschnippeln beschäftigt (puuuh - kein Kontrollverlust in dieser Zeit). Und dann räumt der Geschmack sorgsam die Verwirrung zusammen zu etwas Wohligem, Klarem und Unverfälschtem.


Wer das mit den Spiegelneuronen jetzt nicht versteht: Male einen lächelnden Dinosaurier in ein Schrottkunstgemälde. Du wirst sehen, du lächelst zurück. Happy Herbst!


Was ist drin?
Hokaido, Mohrrüben, Porree, Wasser, Olivenöl, Meersalz, Pfeffer, vegane Gemüsebrühe, frische Petersilie

Kommentare:

  1. Hört sich super lecker an. So ähnlich mache ich sie auch. In letzter Zeit habe ich mich jedoch auch zu etwas Chili, Ingwer und Kokosmilch verleiten lassen und kann dir sagen: lecker.
    LG
    Sissi

    AntwortenLöschen